Es ist hinlänglich bekannt, dass ich als parteiloser Kandidat zur Gemeinderats-Wahl antrete. Dies nicht, weil ich etwas gegen die etablierten Parteien habe – sie haben eine wichtige Funktion in unserem Staatsgefüge – sondern weil ich nach gründlicher Beschäftigung mit mehreren Parteien zum Schluss kam, dass ich mit keiner Partei eine ausreichend grosse Schnittmenge habe, um Mitglied zu werden.
Dennoch ist mir der Dialog mit den Parteien wichtig. So habe ich kurz nach Ankündigung meiner Kandidatur die Ortsparteien angeschrieben, welche keine eigenen Kandidaten portiert haben. Ich bot ihnen an, mich – online oder persönlich – vorzustellen, meine Positionen und Ideen darzulegen, so dass sie sich ein besseres Bild von mir als Kandidat machen können.
Mit einer Partei hatte ich zwischenzeitlich ein angeregtes Zoom-Meeting. Eine andere Ortspartei schrieb zurück, dass man bei der Unterstützung von Parteilosen sehr zurückhaltend sei und man daher auf einen Austausch mit mir verzichte. Wie der Antwort zu entnehmen ist, vermisst man bei Parteilosen die inhaltliche Verlässlichkeit und auch die Ernsthaftigkeit und das langfristige Engagement wird in Frage gestellt…
Ich nehme für mich in Anspruch, dass mein Engagement echt und langfristig orientiert ist und gerade mit meiner Homepage und meinen Beiträgen möchte ich Ihnen ja aufzeigen, wofür ich stehe, damit Sie nicht „die Katze im Sack kaufen“. In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie meinen Namen – obwohl oder weil! – ich parteilos bin auf den Wahlzettel schreiben. Vielen Dank!