Limmatwelle 18.3.2021:
Schon als Zwölfjähriger interessierte ihn Politik, sie gehört zu seinem Leben. Jetzt kandidiert Adrian Mayr (parteilos) für den Gemeinderat Spreitenbach. «Wir sind eine klassische Patchwork- Familie», beschreibt Adrian Mayr. Als er 2003 nach Spreitenbach zieht, hat seine Frau zwei Töchter. «Sie sind mittlerweile erwachsen und ausgezogen.» Die gemeinsamen Söhne gehen in Spreitenbach zur Bezirksschule. «Sie waren anfangs skeptisch, als ich von meiner Kandidatur erzählt habe», schildert Adrian Mayr. «Ich denke, sie fürchteten mögliche negative Rückmeldungen. Aber das hat sich gelegt.» Seine Frau Martina Studerus Mayr, Geschäftsführerin der Spitex Spreitenbach-Killwangen, habe ihn von Beginn weg unterstützt. «Sie weiss, wie gerne ich Neues wage. Und ich bin sicher, jetzt ist ein guter Zeitpunkt dafür.» Mayr möchte dazu beitragen, dass Spreitenbach auch für künftige Generationen der lebenswerte Ort bleibe, der es heute ist. «Spreitenbach hat so viel zu bieten. Den Negativschlagzeilen der Vergangenheit möchte ich künftig das positive Image klar entgegenhalten.» Fragt man Adrian Mayr nach besonderen Eigenschaften, die ihn für das Amt des Gemeinderates qualifizieren, lautet die Antwort: «Die Mischung machts aus.» Als ausgebildeter Elektroingenieur FH mit Nachdiplomstudium Wirtschaftsingenieur FH verfüge er über eine rasche Auffassungsgabe kombiniert mit analytischem Geschick. Als Leiter Produkt-Management und Marketing habe er gelernt, auch unter Druck stets klare Prioritäten zu setzen. «Ausserdem habe ich schnell einen Draht zu den Menschen. » Dabei spiele seine sachliche, überlegte und umgängliche Kommunikationsweise sicher eine entscheidende Rolle. Entspannung findet Adrian Mayr in der Natur. «Ich fahre Velo und Ski – die Berge sind eine meiner Leidenschaften. Aber als Segler fühle ich mich auch auf dem Wasser zu Hause. » Auch in der Freizeit pflegt er die Liebe zur Politik. «Ich bin Vereinsmitglied bei Pro Spreitenbach. Dabei handelt es sich nicht um eine Partei. Es geht darum, bei regelmässigen Treffen Themen, die in der Gemeinde aktuell sind, zu analysieren und zu diskutieren.» Der Verein wolle auf diese Weise die Dorfgemeinschaft fördern. «Es geht um differenzierte Information, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann und auch Lust bekommt, sich an Wahlen und Abstimmungen in der Gemeinde zu beteiligen.» Wenn man ihm zuhört, wird klar, was Adrian Mayr mit einem Lachen selbst bestätigt: «Mir ist auf jeden Fall nie langweilig.»
Adrian Mayr in den Gemeinderat Seit über 43 Jahren wohne ich in Spreitenbach und freue mich, dass wir immer fleissige und innovative Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, unabhängig ob mit oder ohne Parteizugehörigkeit, gewählt haben. Der Gemeinderat hat heute ein eher hohes Durchschnittsalter. Schön deshalb, dass wir auch zwei jüngere fähige Kandidaten zur Wahl haben. Ich habe mich entschlossen, Adrian Mayr zu wählen. Adrian kenne ich seit zirka 25 Jahren. Schon viele Stunden haben wir zusammen über politische Themen diskutiert. Adrian bleibt immer ruhig, besonnen und argumentiert sachbezogen und lösungsorientiert. Er hat ein sehr hohes Wissen in sehr vielen Bereichen. Im Umgang mit Mitmenschen, auch aus anderen Kulturkreisen, pflegt er eine angenehme Art und unterhält sich gerne in mehreren Sprachen. In der Gemeinde hat er sich schon messbar eingebracht. Er arbeitete mehrere Jahre in der Schulpflege und seit einiger Zeit in der Energiekommission mit. Mit Adrian Mayr wählen wir einen einsatzfreudigen, zuverlässigen, integren und innovativen Gemeinderat.
Kurt Studerus, Spreitenbach
Aargauer Zeitung, 19.3.2021
| Warum wollen Sie Gemeinderat von Spreitenbach werden? | Es ist zum einen generell das Interesse an Politik und am Gemeindegeschehen sowie der Reiz, auf lokaler Ebene mitgestalten zu können. Ich möchte gerne den Kurs der Gemeinde mit meinen Ideen und Aktionen beeinflussen und engagiert dazu beitragen, dass Spreitenbach auch für künftige Generationen ein lebenswerter und attraktiver Ort bleibt |
| Wieso glauben Sie, sind Sie geeignet für dieses Amt? | Wegen meiner Ausbildung und Berufserfahrung: Als Ingenieur habe ich eine schnelle Auffassungsgabe und gute analytische Fähigkeiten, um für komplexe Problemstellungen Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Ich bin engagiert, umgänglich, lösungsorientiert und habe eine überlegte und unaufgeregte Herangehensweise auch bei komplexen und mir unbekannten Themen. |
| Was mögen Sie an Spreitenbach besonders, was nicht? | Ich mag den spannenden Gegensatz zwischen städtischer Agglomerationsgemeinde und dörflichem Umfeld, die zentrale Lage mit sehr schöner Natur in unmittelbarer Nähe. Weniger mag ich, dass sich ein kleiner Teil der Bevölkerung nicht an einige einfache Regeln des Zusammenlebens wie Sauberkeit, Respekt und Rücksichtnahme hält. Und den Verkehr an einem Samstagmorgen. |
| Welche Herausforderungen für die Zukunft Spreitenbachs liegen Ihnen besonders am Herzen? | Die Integration unterschiedlicher Menschen und Kulturen wird bei der Bevölkerungsstruktur eine wichtige Herausforderung bleiben – die Integration muss auf «Fördern» und «Fordern» aufbauen. Die Finanzlage ist und bleibt herausfordernd wie auch das Wachstum in vernünftige, nachhaltige Bahnen zu leiten. |