
Ohne Zweifel eines der „Wahrzeichen“ von Spreitenbach – mindestens wenn man per Bahn oder auf der Autobahn am Dorf vorbeifährt – ist der Rangierbahnhof. Und mit 120 Mitarbeitenden auch ein relevanter Arbeitgeber.
Aber heute soll es nicht um den Rangierbahnhof als Arbeitgeber gehen. Wenn ich spät abends noch eine Runde mit dem Hund drehe, fällt mir immer wieder das penetrante Gequietsche und Gerumpel von den Rangierarbeiten auf. Und dies, obwohl ich notabene nicht neben dem Rangierbahnhof wohne, sondern im südöstlichsten Teil von Spreitenbach und einen guten Kilometer entfernt bin. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das in den näher gelegenen Quartieren ist…

Wie das Badener Tagblatt am 10.2.21 (Link) ausgeführt hat, ist die SBB der Meinung, dass die Grenzwerte eingehalten seien und mit dem Einbau von einigen Schallschutzfenstern bei besonders belasteten Häusern das Thema erledigt sei.
Hier unterstütze ich klar die Haltung des Gemeinderates, der mit dieser Position der SBB nicht einverstanden ist. Ich würde mich als Gemeinderat dafür stark machen, dass hier weitergehende Massnahmen gefordert werden und der Lärm soweit möglich an der Quelle reduziert wird… so dass man in Spreitenbach problemlos mit offenen Fenstern schlafen kann.
Soviel für heute… schönen Tag noch!